Die Hanfpflanze (Cannabis sativa) enthält über 100 verschiedene Cannabinoide. Sie interagieren mit dem menschlichen Endocannabinoid-System (ECS), um Balance (Homöostase) in Bereichen wie Schlaf, Schmerz und Stimmung herzustellen.
Hinweis: Alle in unserem Shop angebotenen Produkte entsprechen der österreichischen Rechtslage.
Diese sind in den meisten Hanfsorten in höheren Konzentrationen zu finden.
Nicht-psychoaktives Phytocannabinoid
Wirkt nicht berauschend und ist das am intensivsten untersuchte Cannabinoid der Hanfpflanze. Es interagiert primär indirekt mit dem Endocannabinoid-System (ECS) und moduliert zusätzlich wichtige Rezeptoren wie den 5-HT1A-Serotoninrezeptor sowie Vanilloid-Rezeptoren (TRPV1). In der Forschung zeigt es signifikante entzündungshemmende, anxiolytische und neuroprotektive Eigenschaften.
Ursprungs-Cannabinoid
Wirkt nicht berauschend und fungiert als biochemische Vorstufe für THC, CBD und CBC. In der Forschung zeigt es ausgeprägte entzündungshemmende, antibakterielle sowie neuroprotektive Eigenschaften und wird zudem auf seine potenzielle Fähigkeit zur Regulierung des Augeninnendrucks untersucht.
Oxidationsprodukt von THC
Entsteht durch die chemische Degradation und Oxidation von THC unter Einwirkung von Licht, Hitze oder Luftsauerstoff. Es weist eine deutlich geringere Bindungsaffinität zu den CB1-Rezeptoren auf als Delta-9-THC und wird in der Wissenschaft primär auf seine sedierenden, analgetischen und appetitanregenden Eigenschaften hin untersucht.
Nicht-psychoaktives Phytocannabinoid
Wirkt nicht berauschend und weist in wissenschaftlichen Untersuchungen signifikante antidepressive sowie entzündungshemmende Eigenschaften auf. Es moduliert primär den körpereigenen Anandamid-Haushalt und interagiert mit Vanilloid-Rezeptoren (TRPV1).
Varinin-Homolog von THC
Weist ein dosisabhängiges pharmakologisches Profil auf und agiert in niedrigen Konzentrationen als CB1-Antagonist. In der klinischen Forschung steht es primär aufgrund seiner appetitzügelnden Wirkung sowie seines Potenzials zur Regulierung des Blutzuckerspiegels und der Insulinsensitivität im Fokus.
Primäres psychoaktives Phytocannabinoid
Fungiert als potenter Agonist an den CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems und ist maßgeblich für die psychotropen Eigenschaften der Pflanze verantwortlich. In der klinischen Forschung wird es primär aufgrund seiner signifikanten analgetischen, antiemetischen und spasmolytischen Eigenschaften untersucht.
Kommen in der Pflanze nur in Spuren vor, gewinnen aber in der Forschung an Bedeutung.
Varinin-Analogon von CBD
Stellt das Propyl-Analogon von CBD dar. Es interagiert primär mit Vanilloid-Rezeptoren (TRPV1) und wird in der pharmazeutischen Forschung intensiv auf seine antikonvulsiven Eigenschaften sowie auf Potenziale im Bereich der neurologischen Verhaltensregulation untersucht.
Photo-Metabolit
Ein Abbauprodukt, das durch die Einwirkung von UV-Strahlung aus CBC entsteht. CBL gilt als chemisch äußerst stabil. Aufgrund seiner geringen Konzentration in der lebenden Pflanze konzentriert sich die Forschung aktuell auf seine Rolle als Marker für das Alter von Proben sowie auf potenzielle entzündungshemmende Basiseigenschaften.
Abbauprodukt von CBD
Entsteht primär als Stoffwechselprodukt (Metabolit) aus CBD. In der Forschung wird es als wichtiger biologischer Marker genutzt, um die Verstoffwechselung von Cannabinoiden im menschlichen Körper und in der Pflanze zu verstehen. Spezifische therapeutische Daten befinden sich noch in der präklinischen Phase.
Varinin-Analogon von CBG
Das Propyl-Analogon von CBG. Es zeigt eine signifikante Interaktion mit den CB1- und CB2-Rezeptoren sowie dem TRPV1-Rezeptor. Die Forschung untersucht hierbei vor allem die Verbesserung der Wirkstoffaufnahme anderer Cannabinoide und Potenziale in der dermatologischen Therapie.
Varinin-Analogon von CBC
Stellt die Propyl-Variante von CBC dar. Strukturell bedingt wird ihm ein hohes Potenzial im Bereich der Entzündungsregulation und der Schmerzmodulation zugeschrieben. Klinische Daten sind aktuell noch begrenzt, deuten aber auf eine starke synergetische Wirkung im Verbund mit anderen Varin-Cannabinoiden hin.
Varinin-Analogon von CBN
Ein seltenes Propyl-Analogon von CBN, das durch den Abbau von THCV entsteht. Aufgrund seiner Seltenheit konzentriert sich die aktuelle Wissenschaft primär auf die Identifizierung und Charakterisierung des Moleküls in gealterten Proben spezieller afrikanischer und asiatischer Landrassen.
Aromatisiertes Derivat
Ein voll aromatisiertes Cannabinoid, das strukturell zwischen CBD und CBN einzuordnen ist. Es kommt natürlich in sehr geringen Mengen in reifem Pflanzenmaterial vor. In der Forschung wird es primär als Indikator für spezifische phytochemische Umwandlungsprozesse innerhalb der Blüte betrachtet.
Spurenelement
Bezeichnet eine Gruppe von strukturell verwandten Verbindungen. CBT wird insbesondere im Zusammenhang mit der Behandlung des grünen Stars (Glaukom) und aufgrund seiner potenziellen Fähigkeit, die Kristallisation von CBD-Ölen zu verhindern, wissenschaftlich und technologisch untersucht.
Komplexe Furan-Verbindung
Ein äußerst seltenes Cannabinoid mit einer einzigartigen Furan-Ringstruktur. Die wissenschaftliche Datenlage ist aktuell noch sehr limitiert und konzentriert sich primär auf die chemische Synthese und die Einordnung in die strukturelle Diversität der Hanfinhaltsstoffe.
In der lebenden Pflanze liegen die Cannabinoide als Säuren vor. Sie werden erst durch Hitze (Decarboxylierung) aktiv.
Rohform von THC
Wirkt nicht psychoaktiv. Laborstudien zeigen jedoch starke entzündungshemmende Eigenschaften.
Rohform von CBD
Wird häufig in rohen Hanfextrakten verwendet und gilt wissenschaftlich als potenter Cox-2-Inhibitor (entzündungshemmend).
Biochemischer Ursprung
Die erste Cannabinoid-Säure, die in der Pflanze synthetisiert wird. Aus ihr decarboxylieren alle anderen Hauptformen.
Rohform von CBC
Die saure Vorstufe, die unter Hitze- oder Lichteinwirkung zu CBC abgebaut wird.
Derivate sind chemische Abkömmlinge natürlicher Cannabinoide. Sie werden meist im Labor verändert, um ihre Stabilität oder Wirkung zu verstärken. Rechtlicher Status variiert stark.
Phorol-Homolog
Natürlich vorkommend, meist synthetisiert. Besitzt eine verlängerte Alkylkette und bindet massiv stärker an CB1-Rezeptoren als reguläres THC.
Hydrierte Form von THC
Wird meist aus CBD synthetisiert. Erzeugt psychoaktive Effekte und zeichnet sich durch extrem hohe Stabilität gegen UV-Licht und Hitze aus.
Hydriertes Phorol-Homolog
Gilt als eines der stärksten und am längsten wirkenden bekannten Derivate auf dem Markt.
Aktiver Metabolit
Ein Leber-Metabolit von HHC, der synthetisch hergestellt wird. Wirkt primär körperlich entspannend.
Acetat-Derivat
Ein Prodrug: Wird erst im Körper durch Abspaltung der Acetatgruppe aktiv. Die Wirkung tritt verzögert (30-60 Min) ein.
Acetat-Derivat von HHC
Das Prodrug von HHC. Verbesserte Bioverfügbarkeit führt zu einer verzögerten, aber intensiveren Wirkung.
Butol-Homolog
Verfügt über eine kürzere Kohlenstoffkette (Butyl). Bindet sehr stark an Rezeptoren; die Wirkung ist intensiv, aber verkürzt.
Hexyl-Homolog
Besitzt eine Hexyl-Kette (6 Kohlenstoffatome). Erzeugt eine ausgeprägte, langanhaltende psychoaktive Wirkung.
Halbsynthetisches Isomer
Tritt oft in HHC-Produkten auf. Strukturelle Ähnlichkeiten zu CBD, erzeugt jedoch milde psychoaktive Effekte und kristallisiert nicht.
Hydriertes CBD
Synthetische, hydrierte Form von CBD. Im Gegensatz zu natürlichem CBD erzeugt es eine spürbare Affinität zu den CB1-Rezeptoren.
Alternative zu Delta-9-THC
Ahmt berauschende Eigenschaften nach. Die chemische Zusammensetzung (oft Isomer-Blends) variiert herstellerspezifisch stark.
Alternatives Derivat-Blend
Ein aufkommendes halbsynthetisches Derivat mit psychoaktiven Effekten; exakte Zusammensetzung meist herstellerspezifisch.